Rückengymnastik - eine Anleitung

Die Anatomie des Menschen - und damit auch der Rücken - ist für den aufrechten Gang gemacht. Leider sind wir in den vergangenen Jahren immer mehr zur sitzenden Lebenshaltung übergegangen. Frühmorgens führt der erste Gang von der Haustür ins Auto, von dort in den Bürostuhl und schließlich nach Feierabend wieder auf die Couch. Probleme für den Rücken sind bei diesem Lebenswandel vorprogrammiert. Abhilfe schafft Bewegung - etwa in Form der Rückengymnastik. Zum Glück muss dazu heute niemand mehr ein Fitnessstudio besuchen. Ganz im Gegenteil: Den gefürchteten Rückenbeschwerden lässt sich mit einigen wenigen Übungen zu Hause entgegenwirken. Egal ob am Morgen direkt nach dem Aufstehen, in der Mittagspause am Arbeitsplatz oder nach Feierabend vorm Fernseher: Platz und Zeit finden sich fast immer. Was es allerdings zu überwinden gilt - und genau dies fällt vielen Menschen am schwersten - ist der innere "Schweinehund".

Ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg der Rückengymnastik sind nicht unbedingt Intensität und Ausdauer. Vielmehr zählt der Wille zum wiederholten Training. Am besten täglich eine Viertelstunde für die Rückengymnastik fest in den Tagesablauf einplanen. Empfehlenswert wäre zum Beispiel das Einbauen der Übungen ins Erwärmungsprogramm des morgendlichen Ausdauerlaufs. Wer nur alle zwei oder drei Tage die sportliche Herausforderung sucht - kein Problem, auch hiermit ist der Rücken immer noch zufrieden. Ein kleiner Tipp: Bei den einzelnen Übungen zur Rückengymnastik bitte immer auf deren korrekte Ausführung achten. Andernfalls verkehrt sich im schlimmsten Fall der Nutzen ins Gegenteil und Muskeln, Bänder oder die Wirbelsäule werden in Mitleidenschaft gezogen.