Verletzungen vorbeugen

Auf den ersten Blick wirken die einzelnen Übungen der Rückengymnastik harmlos. An ein Verletzungsrisiko denkt man daher sicher nur in den seltensten Fällen. Aber die Rückengymnastik sollte niemand unterschätzen: Auch hier kann es unter Umständen zu Verletzungen kommen, was am Ende nicht nur schmerzhaft, sondern auch kontraproduktiv wäre. Wie diesen Verletzungen aber vorbeugen?

Zu den wichtigsten Grundregeln einer effektiven und gesunden Rückengymnastik gehört die richtige Ausführung der einzelnen Übungen. Nur so wird der Rücken entlastet, die Muskulatur gekräftigt und für Entspannung gesorgt. Wer auf eigene Faust die Übungen dagegen abwandelt, ohne sich über die Folgen für Gelenke, Sehnen und Bänder im Klaren zu sein, darf sich nicht wundern, wenn Zerrungen, Schmerzen oder sogar Bänderrisse die Folgen sind. Parallel zu diesem Hinweis ist bei der Rückengymnastik auch dann Vorsicht geboten, wenn mit Gewichten gearbeitet wird. Für einige der Übungen sicher hilfreich, führen sie dagegen bei anderen Übungen zu Über- oder falschen Belastungen - womit wir wieder bei dem Verletzungsrisiko wären.

Wer die Rückengymnastik in sein tägliches Fitness-Programm einbaut, sollte zusätzlich darauf achten, sich vorm Stemmen der Gewichte oder dem Lauftraining ausreichend aufzuwärmen. Bänder, Muskeln und Sehnen werden sich dafür bedanken. Andernfalls sind Zerrungen, Frust beim Sport und ein Motivationsloch vorprogrammiert.