Wie gesund ist mein Rücken?

Wie gesund ist mein Rücken? Diese Frage stellt sich jeder, der mit Rückenbeschwerden konfrontiert wird. Dabei muss es nicht zwangsläufig der eigene Rücken sein, welcher Probleme bereitet. Leiden Freunde oder Verwandte zunehmend unter Problemen und klagen über Schmerzen, tauchen im Hinterkopf meist viele Fragen auf. Kann mir eine ähnliche Situation drohen? Lässt sich diese Entwicklung vermeiden?

Eines vorweg. Wer genau wissen will, wie es um die individuelle Rückengesundheit bestellt ist, kommt um einen Rundum-Check beim Facharzt nicht herum. Nur dieser erkennt Dysbalancen oder Fehlstellungen und kann Tipps zu deren Vermeidung oder Therapie geben. Alarmglocken sollten aber immer dann läuten, wenn nach wenigen Minuten Anstrengung (Sport oder körperliche Arbeit) bereits der Rücken schmerzt. Hier macht sich in vielen Fällen eine langsam erschlaffende Rückenmuskulatur bemerkbar. Ein einfacher Test: Einfach aufrecht hinstellen, die Arme in Höhe der Schultern ausstrecken und mindestens eine halbe Minute diese Position halten. Wo der Rücken bereits vorher zu schmerzen beginnt, sind präventive Maßnahmen wie Rückengymnastik angebracht.

Weitere Indizien auf das Nachlassen der Rückengesundheit wären Beschwerden, die im Sitzen auftreten und sich durch ein Gefühl anhaltender Schlappheit äußern. Wer hin und wieder ziehende Schmerzen im Oberschenkel oder ein Taubheitsgefühl in Füßen und Zehen verspürt, muss dringend etwas für den Rücken tun. Alarmsignale sendet unser Rücken viele aus. Allerdings scheint es im Alltag immer schwerer zu fallen, diese Warnungen richtig zu verstehen. Damit der Rücken lange fit und gesund bleibt, helfen am Ende nur Bewegung und erhöhte Aufmerksamkeit.